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Sonntag, 5. März 2017

Pulled Chicken


Intro

Pulled Pork ist seit einiger Zeit der Hit auf deutschen Tellern. Warum auch nicht? Fleisch, dass durch extrem lange Garzeiten so zart wird, dass man es buchstäblich mit der Gabel zerpflücken kann. Was mit Schwein geht, geht natürlich auch mit Hühnchen. Und es ist lecker!
Die Zubereitung dauert etwas lange, ist aber nicht ganz so aufwendig, wie man glaubt.

Zutaten

ca. 400-550g Hähnchenbrustfielt
1 Knoblauchzehe
75ml dreifach konzentriertes Tomatenmak
75ml scharfen Senf
1TL Olivenöl
1TL Honig 
Eine Priese Salz
Etwas Paprikagewürz (rosenscharf)
1 Gemüsezwiebel (wahlweise auch 2 kleine Zwiebeln)
ca. 50-100ml trockener Rotwein

Zubereitung

Erst einmal muss das Fleisch mariniert werden. Dazu rühren wir unsere Mariande einmal an.
Zu erst die Knoblauchzehe klein hacken. Die mit dem Olivenöl, dem Tomatenmark, Senf, Olivenöl, Honig, Salz und dem Paprikagewürz zu einer dunkeloten Pampe zusammenmischen.
Das Hähnchenfleich waschen und trocken reiben. Dann das Fleisch mit der Marinade komplett bestreichen. Am besten packen wir dazu das marinierte Fleisch in einen Frischhaltebeutel und lagern das über Nacht im Kühlschrank.

Der nächste Tag ist angebrochen und wir bekommen Hunger. Wir schälen die Zwiebel und machen uns Zwiebelringe. Und zwar so viele, dass wir damit den Boden unsere Backform bedecken können. Oben drauf packen wir nun unser Fleisch und füllen den Behälter mit unserem Rotwein, bis die Zwiebeln gerade so zur Hälfte untertauchen.



Das kommt jetzt in den Ofen. Und zwar auf mittlerer Schiene, Umluft bei - jetzt kommts - 110°C. Jep, das klingt nach nicht viel. Dauert auch eine Weile.
Jetzt haben wir erst mal eine Stunde Zeit für.... was auch immer. Nach einer Stunde kümmern wir uns wieder um unser Essen und drehen das Fleisch einmal um, bedecken es mit dem Sud und schieben es wieder in den Ofen.... Für noch eine Stunde. Dann das selbe Spiel noch einmal und schon wieder für eine Stunde. So dass das Fleisch am Ende drei Stunden im Ofen verbracht hat. Dann ist es auch schon fertig. Raus nehmen und mit zwei Gabeln das Fleisch zerpflücken.


Das zerfledderte Fleisch dabei mit dem entstandenen Sud vermischen. Es sollte förmlich die komplette Flüssigkeit aufsaugen.


Und schon haben wir leckeres Fleisch. Besonders Lecker als Burger oder als Wrap mit frischem Salat und Ei. Und habt keine Angst vor dem Rotwein. Der Alkohol sollte nach 3h bei über 100°C komplett verdampft sein.

Guten Appetit!

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Alles rund ums Kochen und Backen

Montag, 24. Juni 2013

Perfekter Schweinkram

Zutaten
500g Schweinefilet
3 Tomaten
1-2 Zucchini
1 Apfel 
1-2 Karotten
1 rote Paprika
1 Döschen Tomatenmark
ca. 5 Knoblauchzehen
1/2 Zwiebel
Pinienkerne
Gnocchi
Ingwer
1 TL Erdnußbutter (Cremig)
Rotwein
Olivenöl
Estragon, Salz, Pfeffer, Paprika (Rosenscharf)

Wir proben den Ernstfall. Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum die meisten, heimischen Kochstellen vier Herdplatten haben? Genau für so ein Gericht. Also zwei Pfannen und zwei Töpfe aus dem Schrank gekramt und schon gehts los!

Zubereitung
Die Zubereitung ist etwas knifflig, da alle Teile des Gerichtes ungefähr zur selben Zeit fertig werden müssen.

Teil 1: Fleisch
 Das Schweinefilet schneiden wir in mundgerechte Würfel und salzen dieses. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Eine Knoblauchzehe und die halbe Zwiebel kleinhacken und in die Pfanne geben. Einen TL Pinienkerne in der Pfanne leiche anrösten. Fleisch hinzufügen. Kurz bevor das Fleisch fertig ist den Teelöffel Erdnußbutter hinzugeben und solange schwenken, bis diese sich aufgelöst und gut über dem Fleisch verteilt ist. Mit frischen oder getrockneten Estragon bestreuen.

Teil 2: Gnocchies
Wasser mit Salz und einem gutem Stück (ungefähr die Größe von 2 Gnocchies) zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Gnocchies hinzugeben. Diese sind fertig, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

Teil 3: Tomatensoße
Olivenöl in einem kleinem Topf erhitzen. 2 Knoblauchzehen klein hacken und anschwitzen. Tomaten klein würfeln und mit in dem Topf geben. Auf mittlerer Hitze kaputt kochen. Mit Rotwein ablöschen. Die eine Hälfte der Paprika in kleine Würfel schneiden und der Tomatenpampe beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomatenmark hinzugeben und gut umrühren.

Teil 4: Gemüse
Hier ist die Reihenfolge besonders wichtig, da die verschiedenen Gemüsearten unterschiedlich fest sind und daher unterschiedliche Garpunkte haben. Wieder nehmen wir Olivenöl in einer Pfanne und erhitzen wir dieses. Wieder 2 Knoblauchzehen klein hacken und anschwitzen. Jetzt erst die Karotten in halbe Scheiben schneiden und mit in die Pfanne geben. Etwas schwenken und garen bevor wir die in halbe Streifen geschnittene Paprika hinzufügen. Das Gemüse kann jetzt gesalzen werden und mit etwas Paprikagewürz abschmecken. Zum Schluss kommen geviertelte Zucchini-Scheiben und klein gewürfelte Apfelstücke dazu (Äpfel ist kein Gemüse? - Heute schon!). Gut schwenken, pfeffern und eventuell fehlt noch etwas Salz.


Montag, 13. Mai 2013

Muttertags Ente

Zutaten
1 kg Flugentenbrust
500 g Pflaumen
2 Knoblauchzehen
magerer roher Schinken (als Aufschnitt)
Honig
Estragon
trockener Rotwein
Olivenöl
Pfeffer


Zum Muttertag werden keine Kosten und Mühe gescheut. Beim Metzger auf einem lokalem Markt habe ich Flugentenbrust gefunden. War zwar nicht ganz billig, aber da konnte ich einfach nicht wiederstehen.

Zubereitung
Die Brüste von allen Seiten mit Honig einreiben. Die Entenbrust, nicht die eigene!!! Mit etwas Estragon bestreuen und dann komplett mit dem Schinken einwickeln (nur eine Lage).



Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch klein hacken und in der Pfanne anschwitzen. Die verpackten Flugentenbrüste auf der Fettseite leicht anbraten.



Pflaumen entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Boden einer Auflaufform mit den Stückchen bedecken. Auf diesem Bett legen wir nun unsere Brüste - ihr wisst schon welche. Beträufeln das noch gut mit etwas trockenen Rotwein.

Das Kunstwerk stellen wir nun in unseren Umluftofen auf unterer Schiene und Backen das bei 160°-170° C so ungefähr 45 Minuten. Mit einem Metallpiekser kann man zwischendurch probieren, ob das Fleisch schon durch ist. Dann nochmal auf mittlerer Schiene bei 200°C und zugeschalteten Grill.







Wenn das Fleisch schon so aussieht, wie auf dem Bild ist das schon ein wenig drüber, aber immer noch ein Orgasmus auf der Zunge.

Montag, 18. Februar 2013

Filet "Hot und Herzhaft"

Zutaten
1kg Schweinefilet
4 Karotten
1 Dose Kidney Bohnen
1 Dose Mais
1 Dose Tomatenpüree
3-4 Knoblauchzehen
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Chilli

Man nehme alle Zutaten und haue sie in einen Topf. Viel schwieriger ist dieses Gericht nicht. So kann man selbst ohne Begabung etwas feines kochen.


Zubereitung
Wie nehmen einen großen Topf und schütten so viel Olivenöl rein, dass der Boden komplett bedeckt ist. Das Öl wird nun erhitzt. Knoblauch klein hacken und im heißen Öl anschwitzen. Die Filetstücke dritteln und in den heißen Topf legen.Nur kurz anbraten und dann direkt die Dose Kidney Bohnen, den Mais und das Tomatenpüree mit in den Topf geben. Die Karotten noch klein schneiden und die kommen dann auch mit in die Pampe.

Jetzt noch mit Pfeffer, Salz und Chilli nach Geschmack würzen und die Komposition so lange köcheln lassen, bis das Fleisch gurchgegart ist.

Hier serviert mit Schlupfnudeln

Montag, 21. Januar 2013

Cocktail Pfanne

Zutaten
2 Eier
1 grüne Paprika
Gnocchies
1 kleine Zwiebel
ca. 100g Cocktailwürstchen
Olivenöl
Paprika (edelsüß), Pfeffer, Salz


Nach einer längeren Kreativ-Pause, geht es nun weiter. Diesmal mit gut bürgerliche Küche.


Zubereitung
Gnocchies erst einmal kurz kochen. Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel klein hacken und in der Pfanne anschwitzen.Gnocchies und klein geschnittene Cocktailwürstchen hinzugeben und gut anbraten. Paprika klein schneiden und mit in die Pfanne geben. Dann hauen wir noch 2 Eier rein und verrühren das mit einem Holzlöffel, bis das Ei komplett durch ist. Noch mit den Gewürzen abschmecken und servieren.


Montag, 5. November 2012

Cowboy Pfanne

Zutaten
1 Zwiebel
1 Dose Tomatenmark
1 EL Senf (mittelscharf)
Weiße Bohnen
Rotwein
400 g Minutensteak vom Schwein
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Chilipulver


Mal etwas deftiges, was auch schnell gehen muss? Wenn kein Date mehr an diesem Abend ansteht, kann ich dieses Rezept wärmstens empfehlen.

Zubereitung
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel klein schneiden und in der Pfanne anschwitzen. Dann die Bohnen, das Tomatenmark und einen Eslöffel Senf mit in die Pfanne geben.


Mit einem Schuß Rotwein gut durchmischen. Dann erst mischen wir das Fleisch in ganzen Scheiben unter. Mit Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack würzen. Sobald das Fleisch durch ist kann serviert werden.

Serviert mit Knödel und Weißkraut

Montag, 29. Oktober 2012

Chili Dog

Zutaten
400 g Hackfleisch
3 Karotten
1 Dose Tomatenmark
1 Tomate
1 Dose Kidneybohnen
Hot Dog Brötchen
Olivenöl oder Haselnussöl
Rotwein
Röstzwiebeln
Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikagewürz (edelsüß)

In in Hot Dog Brötchen muss nicht immer eine Bockwurst rein.Der Phantasie ist hier kaum Grenzen gesetzt. Schon mal was von einem Chili Dog gehört? Das ist im Grunde Chili Con Carne in einem Brötchen. Hier meine eigene Kreation.

Zubereitung
Das Öl in einem Topf erhitzen. Tomate in kleine Stückchen würfeln und mit im Topf erhitzen. Das Tomatenmark dazugeben und gut vermischen. Das löschen wir mit etwas Rotwein ab. Karotten in kleine Stücke hacken und zusammen mit den Bohnen mit in den Topf geben. Gut durchkochen. Jetzt erst geben wir das Hackfleisch dazu. Damit verhindern wir, dass das Fleisch zu trocken wird. Jetzt wird es Zeit zu würzen. Salz, Pfeffer, Chili und Paprika hinzugeben und dabei immer gut abschmecken.

Wenn das Fleisch gar ist, sind wir auch schon fertig. Einfach das Hot Dog Brötchen aufschneiden, am Boden mit einem Streifen Gurke belegen und den Rest mit unserer Kreation auffüllen. Dann nach belieben noch mit Röstzwiebeln toppen.



Montag, 15. Oktober 2012

Currywurst-Fladen

Zutaten
Fladenbrot
Bratwürste
Roma-Salat
Tomate
Rotwein
Erdnußöl oder Olivenöl
Paprika (edelsüß), Curry

Wenn es mal schnell gehen muss.

Zubereitung
Bratwurst wie bei einer Currywurst klein schneiden. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Scheiben mit Paprika und Curry würzen. Mit dem Wein ablöschen und dann im Fladenbrot mit dem Salat und der Tomate anrichten. Das war schnell.




Montag, 20. August 2012

Das Chili

Zutaten
500g Rindergehacktes
3 Knoblauchzehen
1 Dose Tomatenstückchen
2 Chillischoten
3 Karotten
1 Dose Tomatenmark
1 Dose Gemüsemais
1 Dose Kidneybohnen
1 Stück dunkler Schokolade
Olivenöl
Ingwer, Salz, Pfeffer, Chili

Wie mach man ein Chili con Carne? Irgendwas mit Gehacktem, Bohnen und an dunkle Schokolade kann ich mich erinnern... Ach egal! Probieren wir einfach wild drauf los.

Zubereitung
Die Knoblauchzehen und die Chilis klein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und dann rein damit. Wenn es leicht angeschwizt ist, kommt das Hackfleisch dazu. Karotten würfeln und zum Fleisch zu geben. Das Tomatenmark untermengen und dann Mais hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Chili abschmecken. Auf kleiner Flamme gut durchziehen lassen. Dannach etwas dunkle Schokolade hinzugeben und so lange umrühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.


Montag, 13. August 2012

Wok-Unfall

Zutaten
1 Paprika
1 Aubergine
3 Knoblauchzehen
1/2 Zwiebel
Ingwer
Basmati-Reis
3 Zwetschgen
2 Pfirsiche
1 Chillischote 
Apfelsaft
Olivenöl
Salz, Paprika (rosenscharf), Pfeffer, Zimt

Mit dem Wok zu kochen, ist zum Synonym für gesundes Kochen geworden. Gesund zu kochen war hier nie die Prämisse, sondern geschmackvoll.

Zubereitung
Chillischote von den Samen befreien. Zwiebel, Knoblauch und die Chillischoten fein hacken. Etwas Olivenöl im Wok erhitzen und diese pikante Mischung anschwitzen. Die Paprika und die Aubergine in Würfel schneiden und nun mit in den Wok werfen. Etwas Salz dazu geben und wenn die Aubergine anfängt ihre Farbe zu ändern, mit etwas Apfelsaft ablöschen.
Zwetschgen und Pfirsich klein schneiden und mit in den Wok geben. Mit Paprika und Pfeffer würzen, Deckel drauf und bei kleiner Flamme durchziehen lassen.

Den Reis kochen wir mit der Quellreis Methode. Wir nehmen doppelt so viel Wasservolumen, wie Reis-Volumen. Hä? Messbecher nehmen. Dann 400ml Wasser abmessen. In das Wasser geben wir etwas Zimt und ein wallnußgroßes Stück Ingwer. Wenn das Wasser kocht, mit dem Messbecher 200ml (nicht g!) Reis abmessen und dem Wasser hinzugeben. Jetzt, unter ständigen Umrühren, auf mittlerer Flamme den Reis gar kochen. Dabei nimmt der Reis die zugefügte Menge Wasser auf, so dass das Ergebnis fluffig ist, und man den Reis nicht mehr abgießen braucht. Nach dem Kochen muss noch der Ingwer wieder entfernt werden.

Wenn der Reis und das Gemüse fertig ist, muss nur noch angerichtet werden. Wer Fleisch vermisst, kann Hähnchenstreifen anbraten und mit servieren.


Montag, 2. Juli 2012

Frühling von der Rolle

Zutaten
Frühlingsrollen Reispapier
Karotten
Champignons
Princess-Bohnen
Hähnchenbrustfilet
Sojasauce
Rotwein
Olivenöl
Paprika (Rosenscharf), Salz, Pfeffer

Was ist eigentlich in einer Frühlingrolle drin? Mungobohnen-Sprossen, etwas Karotten, oft noch ein paar undefinierbare Zutaten und Fleisch. Dazu noch eine Überdosis an Geschmacksverstärkern und Sojasouce. Warum das nicht mal nach dem eigenen Geschmack füllen? Wenn man einmal einen Laden gefunden hat, der das Reispapier führt ist der Rest ein Kinderspiel.

Zubereitung
Erst einmal schnibbeln wir alles in kleine Häppchen. Um so kleiner das wird, um so einfacher ist nachher das Füllen.
Pfanne mit Olivenöl heiß machen und das Fleisch, die Karottenstückchen und die Bohnen hinein geben. Mit Salz, Pfefer und Paprika würzen und mit einer Mischung aus Rotwein und Sojasouce (Verhältnis 1:1) ablöschen. Die Pfanne deckeln und solange köcheln, bis das Fleisch durch ist. Das Ergebnis entweder in ein Sieb geben oder auf Küchentücher geben, damit die Flüssigkeit abfließen kann.



Jetzt begint der Spaß. Damit wir das Reispapier rollen können, muss es ca. 1 Minute im kalten Wasser aufweichen. Am besten verwenden wir immer 2 Blatt je Frühlingsrolle. Einfach in die Mitte einen Löffel der Gemüse-Fleisch-Mischung geben und zu einer Rolle formen.
Jetzt gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Einmal können wir Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rollen von allen Seiten gut anbraten, oder wir frittieren diese. Die Frühlingsrollen sind fertig, wenn sie von allen Seiten goldbraun sind.




Montag, 18. Juni 2012

Ökoteller

Zutaten
Karotten
Blumenkohl
Zucchini
Champinions
rote Paprika
Peperoni (scharf)
frische Bohnen
Knoblauch
Spagetti
Apfelsaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Curry

Wenn man 100 Ernährungswissenschaftler zum Thema gesunde Ernährung befragt, bekommt man 100 verschiedene Theorien. Jedoch stimmen die meisten folgender Aussage zu "Sich mehrmals die Woche Fleischlos zu ernähren ist gesund." In diesem Blog geht es zwar nicht um gesundes Essen, sondern um gutes Essen. Das heißt aber nicht, dass sich die beiden Sachen miteinander vereinbaren lassen.

Zubereitung
Erst mal geht es an das klein hacken. Die Karotten, den Zucchini und die Paprika schneiden wir in Streifen. Dabei richten wir uns an die ungefähre Länge der Bohnen. Während wir die Pilze und den Blumenkohl auf Würfelgröße bringen, hacken wir den Knoblauch und die Peperoni sehr fein.

Während wir die Spagetti al dente kochen, braten wir das Gemüse an. Etwas (!) Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen. Den Knoblauch anschwitzen. Dann nacheinander das Gemüse dazugeben. Dabei orientieren wir uns nach der Festigkeit. Um so fester, um so länger braucht es in der Regel bis es durch ist. Also zuerst Karotten und die Bohnen. Etwas Salz hinzu geben. Nach ein paar Minuten (2-3) Blumenkohl, Paprika und Zucchini. Dann die Champinions.



Nachdem die Champinons in der Pfanne liegen, löschen wir das mit etwas Apfelsaft ab.

Nun geben wir ein Teil (nicht alles) der Pasta hinein und würzen das mit Curry und Pfeffer. Haben sich die Aromen vermischt, kann man servieren.

Öko-Essen!

Montag, 28. Mai 2012

Wiskey Marinade

Zutaten
4cl Wiskey
1 Zwiebel
2 Vanilleschoten
1 Döschen doppelt konzentriertes Tomatenmark
1 Dose gehackte Tomaten
Scharfer Senf
Ahornsirup
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Das schöne Wetter reist nicht ab. Daher gleich nochmals eine schöne Fleischmarinade. Diese eignete sich hervorragend zu Schweinefleisch. Aber auch vegetarisch als Ersatz für gekaufte Grill-Soßen.

Zubereitung
Olivenöl in einem Topf erhitzen und die gehackte Zwiebel anschwitzen. Das löschen wir mit dem Wiskey ab. Jetzt so lange weiter kochen, bis der Alkoholgeruch nicht mehr so beißend in der Nase sticht. Nun können wir die gehackten Tomaten und das Tomatenmark dazugeben. Aus den Vanilleschoten die Samen auskratzen und mit in den Topf geben.

Mit einer Kombination aus dem Senf, Ahornsirup, Salz und Pfeffer geben wir der Marinade unsere eigene Note. Dabei darauf achten, dass die Marinade immer noch recht Pikant bleibt.

Das Fleisch damit einreiben und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durch ziehen lassen. Wer die Zeit hat läßt die Marinade über Nacht wirken.

Nun kann das Fleisch auf den Grill, in die Pfanne oder in den Ofen. Bleibt etwas übrig, eignet es sich auch sehr gut als Ketchup-Ersatz.

Ob als Marinade oder als Grill-Soße ein Genuß

Montag, 21. Mai 2012

Pikante Hähnchen Marinade

Zutaten
2 Karotten
Zitronengras
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
125g Butter
Scharfer Senf
doppelt konzentriertes Tomatenmark
Weißwein
Ahornsirup
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Nach 2 wöchiger Pause melde ich mich zurück zur Grillsaison. Gute Fertigmarinaden sind selten, daher hier eine einfache Marinade für Hähnchen (ich hab es auch für Rippchen genutzt - auch sehr lecker). Das Rezept beinhaltet ungewöhnlich viel Öl und Fett. Daher ist das mit Bedacht zu genießen.

Zubereitung
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch klein hacken und im Öl kurz anbraten. Mit Weißwein ablöschen. Karotten klein schneiden und zusammen mit der Butter mit in den Topf geben. Zitronengras der Länge nach aufschneiden und hinzugeben.
Hitze ein wenig herunter drehen und unter ständigem Rühren köcheln lassen.



Wenn die Karotten schön weich geworden sind, kann das Tomatenmark hinzukommen. Dann durch Zugabe von Salz, Pfeffer, Senf und Ahornsirup dem eigenen Geschmack anpassen. Mit dem Senf aber nicht zu sparsam umgehen!


Das Fleisch damit gut einreiben. Soll das auf dem Grill landen, lassen wir das 1h im Kühlschrank ziehen und entfernen das Zitronengras bevor es auf dem Grill kommt.

In den Ofen kann das dann direkt bei 170°C.

Gelingt auch im Ofen

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtsbraten

Zutaten
1300g falsches Filet vom Rind
3-4 Möhren
ca. 100g Datteln
1 Stengel Zitronengras
Ahornsirup
Rosmarin
3 Knoblauchzehen
Tockener Rotwein
Olivenöl
Salz

Frohe Weihnachten wünsche ich euch! Ein Braten ist etwas sehr klassisches, wenns um Weihnachten geht. Also habe ich mich für einen schönen Rinderbraten entschieden. Nicht sehr aufwendig, dafür dauert es sehr lange bis er gar ist.

Zubereitung
Das Fleisch salzen und mit Rosmarin garnieren. Die Knoblauchzehen klein hacken und in einer Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Jetzt den Braten in der Pfanne, von beiden Seiten, scharf anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen Nun mit etwas von dem Ahornsirup übergießen. Hohoho!


Die Möhren schneiden wir in Scheiben, den Zitronengrasstengel schneiden wir längs auf, die Datteln entsteinen wir und geben das alles zusammen mit dem Braten in einen Topf. Je nachdem, wie großzügig wir mit dem Ahornsirup waren, können wir jetzt noch etwas davon drübergießen.



Als nächstes lassen wir ein "hohoho" durch die Küche schallen, packen einen Deckel auf den Topf und dann kommt der Braten für ca.2 - 2,25h in den Umluftofen bei 180°C. Zischendurch mit einem Piekser prüfen ob der schon durch ist.

Aufschneiden und servieren

Frohe Weihnachten!

Montag, 17. Oktober 2011

Schweinischer Auflauf

Zutaten
300g Schweineschnitzel
1 rote Zwiebel
1 Scheibe dunkles Brot
2-3 Karotten
1 grüne Paprika
ca 4 große Champinons
2 große Ripstomaten
250g Cheddar Schmelzkäse (in Scheiben)
kleiner Becher Joghourt
Olivenöl, Paprika (Edelsüß), Salz, Cayennepfeffer

Es ist mal wieder Zeit für einen Auflauf.

Zubereitung
Der Anfang ist so wie bei den meisten Rezepten. Schweineschnitzel in Streifen schneiden und gut salzen. Zwiebel klein schneiden und in in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Das Fleisch dazugeben und kurz anbraten (nicht durchbraten).
Das Fleisch mit den Zwiebeln in einen Bräter tun. Etwas Joghurt drüber verteilen. Die Scheibe Brot in kleine Würfel schneiden und mit untermischen.


Die Karotten in halbe Scheiben schneiden und damit eine Schicht bilden (muss nicht komplett decken). Genauso mit der Paprika und den Pilzen verfahren. Jetzt großzügig mit Paprika-Gewürz bestreuen.
Die vorletzte Schicht bildet dann die Tomatenscheiben. Etwas Cayennepfeffer auf die Tomaten geben und mit dem Scheibenkäse das Werk abdecken.
Wer es etwas dunkler mag, kann noch etwas von dem Paprika-Gewürz auf den Käse träufeln.
Jetzt kommt unser Kunstwerk in den Oven. Bei 175°C warten, bis der Käse geschmolzen ist.

Montag, 19. September 2011

THW-Special 1: Schweinefilet mit Schupfnudeln

Zutaten (für 6 Personen)
1kg Schweinefilet
2 gelbe Paprika
4-6 Karotten
6 Tomaten
1kg Schupfnudeln
1 rote Zwiebel
Feldsalat
Paprika (rosenscharf), Paprika (edelsüß), Salz, Pfeffer, Olivenöl

Die Polizei hat für einen Großeinsatz in Dortmund das THW (Technische Hilfswerk) angefordert. Die Helfer des THWs sind ehrenamtlich tätig (d.h. sie arbeiten ohne Bezahlung!) und leisten dennoch Außergewöhnliches! Um den Einsatz der Helfer etwas zu würdigen hat Burning Chef für 6 Helfer, während ihres Einsatzes, das Mittagsessen zubereitet.

Zubereitung Schupfnudeln
In der Pfanne etwas Olivenöl erhitzen (man kann auch Butter nehmen). Ein paar Zwiebeln anschwitzen und die Schupfnudeln dazugeben. Bei der Menge von 1 kg sollte man mehrere Pfannen verwenden, da sonst die Nudeln matschig werden. Damit die eine schöne Farbe bekommen geben wir edelsüßes Paprika dazu. Für den Geschmack eine Priese Salz und etwas rosenscharfes Paprika.



Zubereitung Schweinefilet
Auch hier gilt: wegen der Menge, sollte man mehrere Pfannen verwenden.
Das Schweinefilet in kleine Stücke schneiden (ähnlich wie bei einem Gulasch). Paprika in Streifen, die Karotten in Scheiben schneiden und die nochmals halbieren und die Tomaten in kleine Würfel schneiden.
Wieder erhitzen wir Olivenöl in der Pfanne und schwitzen eine handvoll Zwiebeln an. Das Filet salzen und in die heiße Pfanne geben. Wir warten nur bis das Fleisch angebraten und noch nicht ganz durch ist. Denn während wir die folgenden Zutaten beimengen, bleibt das Filet in der Pfanne. Als erstes geben wir eine gute Hand voll Karotten dazu. Beide Gewürz-Paprika Sorten dazu geben und etwas schwenken, damit sich die Aromen gut verteilen. Die Hitze solle bereits nicht mehr ausreichen um das Essen zu verbrennen. Es kocht praktisch nur in der Pfanne. Jetzt die gelben Paprikastreifen dazu geben, kurz darauf die Tomatenstückchen. Alles noch gut erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zusammen mit dem Feldsalat und den Schupfnudeln servieren.

Stilecht auf Papptellern serviert

Montag, 22. August 2011

Perfekter Schweinebraten

Zutaten
1 kg Schweinebraten (ohne Kruste)
Mittelscharfen Senf
Honig
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Zucker, Salz, getrockneter Bärlauch

Letztes Mal gab es eine Obstpfanne, die mit perfektem Schweinebraten serviert wurde. Dabei habe ich den Braten mal so nebenbei gezaubert, ohne mir dabei viel Gedanken dazu zu machen. Daher geschah das Zusammenrühren der Bratenmarinade nach Gefühl.

Zubereitung
Für die Marinade verwenden wir ca. 1 Teelöffel Zucker mit einem guten Schuß Olivenöl. Dazu geben wir gut 3 Teelöffel mittelscharfen Senf und vermengen das mit ungefähr der selben Menge Honig. Daraus ergibt sich eine dunkelgelbe, cremige Masse. Wenn nicht - etwas mit den Zutaten spielen, bis es genaus so wird. Etwas Bärlauch untermischen und die Masse ca. 15 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten können.

Das Fleisch ein paar mal Quer einschneiden (nicht zu tief!). Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch klein hacken und in der Pfanne anschwitzen. Den Braten von allen Seiten salzen und dann von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten. Somit schließen wir die Feuchtigkeit ein und das Fleisch bleibt schön saftig.


Den Braten gut von allen Seiten mit der Marinade einreiben. Es sollten keine Lücken entstehen!

Dann kommt das gute Stück in den Ofen. Auf Umluft / Oberhitze stellen, bei 175-180°C. Den Braten auf eine Schiene im unteren drittel des Ofen packen. Wie lange? Nun ja, das hängt von vielen Faktoren ab. Grob würde ich sagen: 3/4 - 1h. Besser aber öfter nachsehen. Wenn die Marinade eine schöne Farbe bekommen hat, sollte es fertig sein.

Perfekt!

Achtung! Wenn dennoch beim Aufschneiden zu sehen ist, dass das Fleisch nicht ganz durch ist, bleibt nichts anderes übrig, als die Scheiben kurz in der Pfanne anzubraten. Schweinefleisch darf nicht halb gar oder gar roh verzehrt werden!


Montag, 25. Juli 2011

Tomatensuppe

Zutaten
1 kg Tomaten
3-4 Knoblauchzehen
1 Dose Tomatenmark
1/2 rote Paprika
Olivenöl
Rotwein
1 Löffel Joghurt

Einer der einfachsten und zugleich ein sehr intensives Gericht.

Zubereitung
Erst einmal die Tomaten vorbereiten. Die müssen erst einmal geschält werden. Am einfachsten geht es, wenn wir einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. In die Tomaten ein X ritzen und für 30-60 Sekunden in das Wasser legen. Dann lässt sich die Schale ganz einfach ablösen.


Knoblauch klein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Danach das ganze mit etwas Rotwein ablöschen. Die geschälten Tomaten klein schneiden. Man kann die auch im Mixer pürieren, ist aber keine Vorraussetzung für guten Geschmack. Die Tomaten mit dem Knoblauch und etwas Salz unter ständigen umrühren kochen. Die Paprika in kleine Würfel oder dünne Streifen schneiden. Am Ende eine Dose konzentriertes Tomatenmark mit untermischen und mit der Paprika noch einmal - unter rühren - und erhitzen
.

Einen Teelöffel Joghurt oder Creme Fresh rundet die Suppe ab. Mit Basilikum oder Petersilie garnieren, nach Geschmack Pfeffern und mit etwas Brot servieren.

Montag, 4. Juli 2011

Spaghetti in Tomatensauce

Hier mal was für die Freunde der Veganen Küche. Die Tomatensauce ist so einfach und dabei so köstlich, dass ich mich frage, warum das als Fertig-Produkt gekauft wird.

Zutaten
3 mittelgroße Ripstomaten
2-3 Knoblauchzehen
2 Dosen Tomatenmark
Olivenöl
Salz & Pfeffer

Es gibt eine Hand voll Methoden dies zuzubereiten. Ich habe eine Variante gewählt, bei der die Sauce am Ende leicht säuerlich schmeckt.

Zubereitung
Knoblauch klein hacken (bitte keine Presse verwenden!) und in einem kleinen Topf mit Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten in kleine Stücke schneiden und dazugeben (schälen ist nicht nötig). Salzen und auf kleiner Flamme die Tomaten so lange köcheln, bis sie 'zerfallen' sind. Also bis man die nicht mehr als Stücke erkennt. Jetzt das Tomatenmark dazu geben und kurz, unter ständigem rühren, aufkochen. 



Vom Herd nehmen, frischen Pfeffer unterrühren. Mit Spaghetti anrichten. Fertig.