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Montag, 18. Juni 2012

Ökoteller

Zutaten
Karotten
Blumenkohl
Zucchini
Champinions
rote Paprika
Peperoni (scharf)
frische Bohnen
Knoblauch
Spagetti
Apfelsaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Curry

Wenn man 100 Ernährungswissenschaftler zum Thema gesunde Ernährung befragt, bekommt man 100 verschiedene Theorien. Jedoch stimmen die meisten folgender Aussage zu "Sich mehrmals die Woche Fleischlos zu ernähren ist gesund." In diesem Blog geht es zwar nicht um gesundes Essen, sondern um gutes Essen. Das heißt aber nicht, dass sich die beiden Sachen miteinander vereinbaren lassen.

Zubereitung
Erst mal geht es an das klein hacken. Die Karotten, den Zucchini und die Paprika schneiden wir in Streifen. Dabei richten wir uns an die ungefähre Länge der Bohnen. Während wir die Pilze und den Blumenkohl auf Würfelgröße bringen, hacken wir den Knoblauch und die Peperoni sehr fein.

Während wir die Spagetti al dente kochen, braten wir das Gemüse an. Etwas (!) Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen. Den Knoblauch anschwitzen. Dann nacheinander das Gemüse dazugeben. Dabei orientieren wir uns nach der Festigkeit. Um so fester, um so länger braucht es in der Regel bis es durch ist. Also zuerst Karotten und die Bohnen. Etwas Salz hinzu geben. Nach ein paar Minuten (2-3) Blumenkohl, Paprika und Zucchini. Dann die Champinions.



Nachdem die Champinons in der Pfanne liegen, löschen wir das mit etwas Apfelsaft ab.

Nun geben wir ein Teil (nicht alles) der Pasta hinein und würzen das mit Curry und Pfeffer. Haben sich die Aromen vermischt, kann man servieren.

Öko-Essen!

Montag, 5. September 2011

Gemüse-Geflügel Suppe

Zutaten Fond
Fleischknochen
Zwiebeln
Knoblauch
Karotten
Blumenkohl

Zutaten Suppe
Fond
Pilze
Blumenkohl
Karotten
Geflügelfleisch
Paprika

Für die Zubereitung des Fond braucht man viel Zeit. Es geht darum aus den Zutaten alle Aromen zu ziehen. Die Zutaten kann man daher nicht mehr weiterverwenden. Naja, der Hund hat sich jedoch auf die Karotten mit Fleischgeschmack gestürzt.

Zubereitung Fond
Knochen in einer Pfanne, mit etwas Knoblauch, scharf anbraten. Die Knochen zusammen mit den restlichen Zutaten in einen großen Topf werfen und mit Wasser auffüllen. Die Zutaten müssen dabei nur grob geschnitten werden.
Der Rest ist mehr ein Geduldsspiel. Die etwas unappetietlich aussehende Brühe muss gekocht werden. Wie lange? Lange! Das Ziel des Kochvorganges ist alle Aromen aus den Zutaten zu ziehen und an das Wasser zu binden. Das kann schon mal eine Stunde oder länger dauern.

Jetzt brauchen wir ein Sieb und ein zweiten Topf. Denn die Zutaten sind nicht mehr zu gebrauchen. Sie haben den Großteil ihrer natürlichen Aromen verloren und schmecken jetzt alle sehr fade und gleich. Die Karotten kann man noch mit ins Hundefutter mischen. Also die Brühe durchsieben. Jetzt haben wir nur noch, das mit den Aromen durchtränkte, Wasser. Der Fond ist aber noch nicht fertig!
Die 'klare' Brühe wieder auf den Herd stellen und bei kleiner Flamme köcheln. Dabei verdampft etwas von dem Wasser. Wie viel wir von dem Wasser verpuffen lassen, hängt davon ab, wie intensiv die Brühe werden soll.

Der fertige Fond

Wenn wir damit fertig sind, können wir Teile des Fond für andere Zwecke abfüllen. Idealerweise verwendet man dafür Eiswürfelbehälter. Im Gefrierfach hält sich das einige Wochen und durch die Portionierung in Würfeln, kann man immer soviel raus nehmen, wie gerade gebraucht wird.

Zubereitung Suppe
Der Teil ist jetzt einfach. Etwas Fond mit Wasser auffüllen. Wie viel Fond und wie viel Wasser gemischt werden, hängt vom eigenen Geschmack ab. Fleisch, das Gemüse und die Pilze klein schneiden. Alles - bis auf den Blumenkohl - kurz aufkochen, den Blumenkohl dazugeben und dann solange kochen, bis auch der Blumenkohl durch ist.
Schon kann die Suppe serviert werden.
Der Fond kann jetzt für jede beliebige Suppe verwendet werden - außer für rein vegetarische. Was in die Suppe kommt, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Es ist noch Suppe da!