Montag, 12. September 2011

Einfaches Schnittlauch-Omlett

Zutaten
6 Eier
Milch
Schnittlauch
Zucker, Pfeffer

Ein schönes Omlett kann einen schon morgens den Start in den Tag versüßen.

Zubereitung
Die Eier in eine Schüssel geben (ohne Schale natürlich). Mit einem Schneeblasen schlagen. Etwas Milch und gut 2 Eßlöffel Zucker dazugeben. Weiter schlagen. Dann Schnittlauch gut klein hacken und untermischen.
Pfanne mit etwas Öl sehr dünn benetzten und auf mittler Hitze aufwärmen. Die Pfanne darf nicht zu heiß werden! Die Omlett-Rohmasse in die Pfanne geben. Der Pfannenboden sollte lückenlos von der Eiermasse bedeckt sein und so ca. 2-3mm dick. Natürlich kann man auch ein etwas dickeres Omlett machen. Etwas Pfeffer über das ganze drüber.


Und jetzt ist Geduld angesagt. Die Pfanne darf nicht zu heiß sein, sonst brennt das Ei unten an und ist an der Oberseite noch roh und zerfällt dann beim Umklappen. Das ist nämlich der schwierigste Teil - das Umklappen. Das sollte in der Pfanne geschehen. Hierbei ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt.
Sollte es dann wirklich mal geklappt haben, das gefaltende Omlett noch 1-2 Minuten in der Pfanne lassen. Noch mal etwas Pfeffer für den Geschmack und das Aussehen und servieren.

Liebes! Es gibt Frühstück!

Montag, 5. September 2011

Gemüse-Geflügel Suppe

Zutaten Fond
Fleischknochen
Zwiebeln
Knoblauch
Karotten
Blumenkohl

Zutaten Suppe
Fond
Pilze
Blumenkohl
Karotten
Geflügelfleisch
Paprika

Für die Zubereitung des Fond braucht man viel Zeit. Es geht darum aus den Zutaten alle Aromen zu ziehen. Die Zutaten kann man daher nicht mehr weiterverwenden. Naja, der Hund hat sich jedoch auf die Karotten mit Fleischgeschmack gestürzt.

Zubereitung Fond
Knochen in einer Pfanne, mit etwas Knoblauch, scharf anbraten. Die Knochen zusammen mit den restlichen Zutaten in einen großen Topf werfen und mit Wasser auffüllen. Die Zutaten müssen dabei nur grob geschnitten werden.
Der Rest ist mehr ein Geduldsspiel. Die etwas unappetietlich aussehende Brühe muss gekocht werden. Wie lange? Lange! Das Ziel des Kochvorganges ist alle Aromen aus den Zutaten zu ziehen und an das Wasser zu binden. Das kann schon mal eine Stunde oder länger dauern.

Jetzt brauchen wir ein Sieb und ein zweiten Topf. Denn die Zutaten sind nicht mehr zu gebrauchen. Sie haben den Großteil ihrer natürlichen Aromen verloren und schmecken jetzt alle sehr fade und gleich. Die Karotten kann man noch mit ins Hundefutter mischen. Also die Brühe durchsieben. Jetzt haben wir nur noch, das mit den Aromen durchtränkte, Wasser. Der Fond ist aber noch nicht fertig!
Die 'klare' Brühe wieder auf den Herd stellen und bei kleiner Flamme köcheln. Dabei verdampft etwas von dem Wasser. Wie viel wir von dem Wasser verpuffen lassen, hängt davon ab, wie intensiv die Brühe werden soll.

Der fertige Fond

Wenn wir damit fertig sind, können wir Teile des Fond für andere Zwecke abfüllen. Idealerweise verwendet man dafür Eiswürfelbehälter. Im Gefrierfach hält sich das einige Wochen und durch die Portionierung in Würfeln, kann man immer soviel raus nehmen, wie gerade gebraucht wird.

Zubereitung Suppe
Der Teil ist jetzt einfach. Etwas Fond mit Wasser auffüllen. Wie viel Fond und wie viel Wasser gemischt werden, hängt vom eigenen Geschmack ab. Fleisch, das Gemüse und die Pilze klein schneiden. Alles - bis auf den Blumenkohl - kurz aufkochen, den Blumenkohl dazugeben und dann solange kochen, bis auch der Blumenkohl durch ist.
Schon kann die Suppe serviert werden.
Der Fond kann jetzt für jede beliebige Suppe verwendet werden - außer für rein vegetarische. Was in die Suppe kommt, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Es ist noch Suppe da!

Montag, 29. August 2011

Himbeer-Traum

Zutaten
300g Himbeeren (auch gerne aus der Tiefkühltruhe)
200g Naturquark (40%)
Ahornsirup

So einfach, so gut, so gesund!

Zubereitung
Die Himbeeren können noch gefroren sein, wenn man sie mit dem Quark vermischt. Dann muss man aber alle paar Minuten nach der Quark-Speise sehen und wieder umrühren. Wenn die beiden Zutaten anfangen sich zu einer Masse zu verbinden, Ahornsirup dazu geben. Wie viel? Das kommt darauf an, ob es man lieber süß oder sauer mag. Am besten immer wieder etwas dazu geben, umrühren und abschmecken.
Da die Himbeeren bereits beim Rühren zerfallen ist es nicht nötig einen Mixer zu verwenden.
Jetzt nur noch schön anrichten und schon hat man einen tollen Nachtisch.

Gekühlt, ein toller Sommernachtisch!

Montag, 22. August 2011

Perfekter Schweinebraten

Zutaten
1 kg Schweinebraten (ohne Kruste)
Mittelscharfen Senf
Honig
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Zucker, Salz, getrockneter Bärlauch

Letztes Mal gab es eine Obstpfanne, die mit perfektem Schweinebraten serviert wurde. Dabei habe ich den Braten mal so nebenbei gezaubert, ohne mir dabei viel Gedanken dazu zu machen. Daher geschah das Zusammenrühren der Bratenmarinade nach Gefühl.

Zubereitung
Für die Marinade verwenden wir ca. 1 Teelöffel Zucker mit einem guten Schuß Olivenöl. Dazu geben wir gut 3 Teelöffel mittelscharfen Senf und vermengen das mit ungefähr der selben Menge Honig. Daraus ergibt sich eine dunkelgelbe, cremige Masse. Wenn nicht - etwas mit den Zutaten spielen, bis es genaus so wird. Etwas Bärlauch untermischen und die Masse ca. 15 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten können.

Das Fleisch ein paar mal Quer einschneiden (nicht zu tief!). Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch klein hacken und in der Pfanne anschwitzen. Den Braten von allen Seiten salzen und dann von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten. Somit schließen wir die Feuchtigkeit ein und das Fleisch bleibt schön saftig.


Den Braten gut von allen Seiten mit der Marinade einreiben. Es sollten keine Lücken entstehen!

Dann kommt das gute Stück in den Ofen. Auf Umluft / Oberhitze stellen, bei 175-180°C. Den Braten auf eine Schiene im unteren drittel des Ofen packen. Wie lange? Nun ja, das hängt von vielen Faktoren ab. Grob würde ich sagen: 3/4 - 1h. Besser aber öfter nachsehen. Wenn die Marinade eine schöne Farbe bekommen hat, sollte es fertig sein.

Perfekt!

Achtung! Wenn dennoch beim Aufschneiden zu sehen ist, dass das Fleisch nicht ganz durch ist, bleibt nichts anderes übrig, als die Scheiben kurz in der Pfanne anzubraten. Schweinefleisch darf nicht halb gar oder gar roh verzehrt werden!


Montag, 15. August 2011

Obst-Pfanne

Nach einer kurzen Urlaubs-Pause, melde ich mich wieder.

Zutaten
4 Zwetschgen
1 Apfel (Golden Delicious)
2 Pfirsiche
1/4 rote Zwiebel
Gnocchis
2 kleine Risptomaten
Trockenen Rotwein, Paprikagewürz (Rosenscharf), Salz, Olivenöl

Im Urlaub wurde ich gut verpflegt. Jedoch hatte ich Lust an einem Tag etwas eigenes zu kochen. Ich nahm Zutaten, die gerade zur Hand waren und es schmeckte überraschend gut. Dies hier ist eine kleine Abwandlung dieses Gerichtes.

Zubereitung
Alle Zutaten sollten vor dem Start vorbereitet werden. Sonst gerät man schnell unter Zeitdruck. Die Zwiebel fein hacken. Die Zwetschgen, den Apfel, die Pfirsiche und die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Die Gnocchis im Salzwasser kochen. Sobald die oben schwimmen sind sie fertig.

Unsere Mise en place

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Dann die Zwiebel kurz anschwitzen und ein paar Gnocchies kurz anbraten. Den gewürfelten Apfel dazugeben und kurz erhitzen. Mit etwas Rotwein ablöschen. Dabei die Zutaten in der Pfanne regelmäßig schwenken (oder mit einem Holzlöffel ständig vermengen). Dann die Zwetschgen und den Pfisich untermengen. Der Apfel müsste mittlerweile schon weich geworden sein und eine schöne Farbe von dem Rotwein und den anderen Zutaten bekommen haben. Jetzt würzen wir das Essen in der Pfanne mit rosenscharfem Paprika. Und schmecken es mit ein wenig Salz ab.



Zum Schluß kommen die Tomaten dazu. Alles nochmal aufkochen und fertig ist die Obstpfanne. Das Obst ist jetzt nicht mehr hart, sondern hat eine ähnlich schöne, weiche Konsistenz, wie die Gnocchies.

Serviert mit Bratenfleisch


Epilog
Die Reihenfolge, in welcher man die Zutaten in die Pfanne haut, ist durch die Zutat gegeben. Der Apfel ist am bissfesten. Daher braucht er am längsten, bis er weich wird. Zwetschgen und Pfirsich sind sehr weich und brauchen daher nicht so lange. Die Tomate am Ende erspart dann die Sauce.
In einer Packung Gnocchies sind meist viel mehr Inhalt als wir für dieses Gericht brauchen. Die übrigen kann man dann als Beilage servieren. Auf dem Bild ist noch Bratenfleisch zu sehen. Wer wissen möchte, wie das zubereitet wurde, muss bis nächste Woche warten.