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Montag, 2. April 2012

Oster-Rouladen

Zutaten
Selleriewurzel
250g Geflügelhack
3 Rinderrouladen
3 Knoblauchzehen
3 Petersilie Blätter
Paniermehl
Eisbergsalat
Senf
Rotwein
Pfeffer, Salz, Paprika (Rosenscharf)

Wenn es Ostern wegen Regen nichts mit dem Grillen wird, muss eine andere Besonderheit her. Die klassischen Rinderrouladen sind spitze. Jedoch ist das nichts neues. Also habe ich mir eine andere Variante ausgedacht.

Zubereitung
Die Selleriewurzel schälen und klein hacken. Soviel, dass man ungefähr eine Hand voll davon hat. Die Knoblauchzehen und die Petersilie hacken wir ebenfalls klein. Diese Zutaten zusammen mit dem Hackfleisch und einer Hand voll Paniermehl, etwas Salz, Pfeffer und Paprika vermischen.


Die Rinderrouladen etwas platt klopfen. Dann ein Blatt vom Eisbergsalat auflegen und die  Hackfleischpaste verteilen. Nun die Rouladen in die typische Form rollen und mit etwas scharfen Senf bestreichen.

Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Die Rouladen scharf anbraten und dann großzügig mit Rotwein ablöschen. Jetzt die Fleischröllchen in eine geeignete Form legen, mit dem Sud aus der Pfanne übergießen und rein damit in den Umluftofen.


Bei 165°C Oberhitze brachten die Rouladen ungefähr 1,5h. Dabei sollten die Fleischberge alle halbe Stunde gedreht und mit dem Sud noch einmal übergossen werden. Die Garzeit kann variieren, daher empfehle ich den Garprozess regelmäßig zu überprüfen.

Na das sieht doch lecker aus!

Montag, 5. September 2011

Gemüse-Geflügel Suppe

Zutaten Fond
Fleischknochen
Zwiebeln
Knoblauch
Karotten
Blumenkohl

Zutaten Suppe
Fond
Pilze
Blumenkohl
Karotten
Geflügelfleisch
Paprika

Für die Zubereitung des Fond braucht man viel Zeit. Es geht darum aus den Zutaten alle Aromen zu ziehen. Die Zutaten kann man daher nicht mehr weiterverwenden. Naja, der Hund hat sich jedoch auf die Karotten mit Fleischgeschmack gestürzt.

Zubereitung Fond
Knochen in einer Pfanne, mit etwas Knoblauch, scharf anbraten. Die Knochen zusammen mit den restlichen Zutaten in einen großen Topf werfen und mit Wasser auffüllen. Die Zutaten müssen dabei nur grob geschnitten werden.
Der Rest ist mehr ein Geduldsspiel. Die etwas unappetietlich aussehende Brühe muss gekocht werden. Wie lange? Lange! Das Ziel des Kochvorganges ist alle Aromen aus den Zutaten zu ziehen und an das Wasser zu binden. Das kann schon mal eine Stunde oder länger dauern.

Jetzt brauchen wir ein Sieb und ein zweiten Topf. Denn die Zutaten sind nicht mehr zu gebrauchen. Sie haben den Großteil ihrer natürlichen Aromen verloren und schmecken jetzt alle sehr fade und gleich. Die Karotten kann man noch mit ins Hundefutter mischen. Also die Brühe durchsieben. Jetzt haben wir nur noch, das mit den Aromen durchtränkte, Wasser. Der Fond ist aber noch nicht fertig!
Die 'klare' Brühe wieder auf den Herd stellen und bei kleiner Flamme köcheln. Dabei verdampft etwas von dem Wasser. Wie viel wir von dem Wasser verpuffen lassen, hängt davon ab, wie intensiv die Brühe werden soll.

Der fertige Fond

Wenn wir damit fertig sind, können wir Teile des Fond für andere Zwecke abfüllen. Idealerweise verwendet man dafür Eiswürfelbehälter. Im Gefrierfach hält sich das einige Wochen und durch die Portionierung in Würfeln, kann man immer soviel raus nehmen, wie gerade gebraucht wird.

Zubereitung Suppe
Der Teil ist jetzt einfach. Etwas Fond mit Wasser auffüllen. Wie viel Fond und wie viel Wasser gemischt werden, hängt vom eigenen Geschmack ab. Fleisch, das Gemüse und die Pilze klein schneiden. Alles - bis auf den Blumenkohl - kurz aufkochen, den Blumenkohl dazugeben und dann solange kochen, bis auch der Blumenkohl durch ist.
Schon kann die Suppe serviert werden.
Der Fond kann jetzt für jede beliebige Suppe verwendet werden - außer für rein vegetarische. Was in die Suppe kommt, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Es ist noch Suppe da!